Ein guter Trainingsplan ist kein starres Dokument, sondern ein roter Faden. Er gibt Orientierung über Wochen und Monate, lässt aber genug Raum, um auf den Alltag, die Tagesform und die eigenen Ziele zu reagieren. Genau diese Balance ist es, die wir im Personal Training jeden Tag aufs Neue austarieren.
Die folgende Struktur orientiert sich an der Arbeit von Dr. Andy Galpin und bildet ab, wie wir Trainingsplanung über ein ganzes Jahr denken — von der ersten Standortbestimmung bis zur regelmäßigen Anpassung.
Warum überhaupt ein Jahresplan?
Die meisten Pläne scheitern nicht an der Übungsauswahl, sondern an fehlender Richtung. Ein Jahresplan beantwortet zuerst die wichtigste Frage: Worauf arbeite ich eigentlich hin?
Ein Plan ist nur so gut wie seine Fähigkeit, sich an die Realität anzupassen.
Die 10 Schritte im Überblick
Wir gehen die Planung immer in derselben Reihenfolge an. Die ersten Schritte klären das Ziel, die mittleren die Struktur, die letzten die Umsetzung und Kontrolle.
- Ziel definieren. Konkret, messbar und mit einem realistischen Zeithorizont.
- Standortbestimmung. Wo stehe ich heute?
- Trainingsfrequenz festlegen. Wie viele Einheiten pro Woche sind ehrlich machbar?
- Belastung & Erholung balancieren. Regeneration ist Teil des Plans.
- Übungsauswahl treffen. Bewegungen statt Übungen.
- Periodisierung. Phasen mit unterschiedlichem Fokus über das Jahr verteilen.
- Progression einplanen. Wie wird es Woche für Woche fordernder?
- Messpunkte setzen. Wann und wie überprüfe ich den Fortschritt?
- Anpassen. Der Plan reagiert auf Leben, Verletzung und Tagesform.
- Dranbleiben. Konsistenz schlägt Perfektion. Immer.
Und wenn der Alltag dazwischenkommt?
Genau dafür gibt es bei uns auch die Option einer Online-Coaching-Betreuung. Wenn du wissen willst, wie ein solcher Plan für deine Situation konkret aussieht, lernen wir uns am besten beim Starter-Paket kennen.


